Großer Bücherflohmarkt

in der Stadtbücherei

 

Freitag, 8. Juni      14.00 - 18.00 Uhr

Samstag, 9. Juni    10.00 - 13.00 Uhr

 

 

Mittwoch, 6. Juni     15.00 - 17.30 Uhr

Annahme von Buchspenden im Lesecafé

 

Im Rahmen des Stadtfestes in Jülich, das von der Werbegemeinschaft veranstaltet wird, bietet der Förderverein der Stadtbücherei wieder einen großen Bücherflohmarkt an. Zwei Tage lang können ineressierte Bürger aus dem vielfältigen Angebot der Medien für wenig Geld persönliche Schätze finden. Es steht eine große Buchauswahl für Groß und Klein zur Verfügung. Bei schönem Wetter wird auf dem Kulturhaushof wieder ein Bücherzelt aufgebaut. Wer einen längeren Aufenthalt plant, kann zwischendurch eine Tasse Kaffee trinken. Diesmal sind die Preise besonders günstig. So gibt es z.B. für 1 bis 2 € auch dicke, neuwertige Romane zu kaufen. Decken Sie sich schon für die Sommerferien ein!

Die Euregio liest - L'Euregio lit - De Euregio leest

 

Peter Terrin (Autor) und Christiane Kuby (Übersetzerin)

Christiane Kuby und Peter Terrin in Jülich. (Foto von U. Pelzer)
Christiane Kuby und Peter Terrin in Jülich. (Foto von U. Pelzer)

Diese Lesung stieß auf großes Interesse. "Vermittelt sie doch Freude an brandaktueller Literatur, Austausch mit Gleichgesinnten und direkten Kontakt zu den Autoren, alles über Sprach- und Landesgrenzen hinweg - das ist Die Euregio liest." So informierte der Mitorganisator und Vorsitzende des Vereins von "Euregio Kultur" Dr. Oliver Vogt das gespannte Publikum. Sechs Bücher zeitgenössischer Autoren werden jährlich präsentiert: zwei französischsprachige, zwei niederländische bzw. flämische und zwei deutschsprachige Romane, selbstverständlich zugänglich in jeder dieser Sprachen. Seit Beginn des Jahres gehen diese sechs Autoren auf Lesereise durch die Euregio. Und weil man bei drei Sprachen nur partiell Muttersprachler ist, wird neben dem Autor auch der jeweils aktive Übersetzer eingeladen. In Jülich nun brachte der flämische Schriftsteller Peter Terrin seine Übersetzerin Christiane Kuby mit. Terrin ist in seinem Heimatland bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. In Jülich stellte er seinen 2014 erschienenen Roman "Monte Carlo" vor. Darin erzählt er von einem Ereignis kurz vor dem Start des Grand Prix in Monaco im Mai 1968. Die bardothafte Deedee, die Schauspielerin der Stunde, wäre beinahe durch eine große Stichflamme verbrannt, hätte sie nicht ein einfacher Mechaniker aus England durch seinen heldenhaften Einsatz gerettet. Doch die Tat des Mechanikers, der bei seinem Einsatz schwere Verbrennungen erleidet, gerät immer mehr in den Hintergrund und ein anderer, nämlich der Leibwächter von Deedee, lässt sich von der Zeitung feiern. Daran zerbricht der wahre Held. Ein Roman über Mitmenschlichkeit, dem Wunsch nach Anerkennung und die Fragwürdigkeit und auch Ungerechtigkeit dessen, was wir für Wahrheit halten (heute sagt man Fake News).

Christiane Kuby, Peter Terrin und Dr. Oliver Vogt. (Foto: U. Pelzer)
Christiane Kuby, Peter Terrin und Dr. Oliver Vogt. (Foto: U. Pelzer)

Peter Terrin, der diesen Roman in seinem Geburtsjahr spielen lässt, erzählte dem Publikum, dass er schon immer vom Glanz und Flair des Grand Prix in Monte Carlo beeindruckt war. Im Wechsel mit der deutschen Übersetzerin Christiane Kuby wurden einzelne Kapitel aus dem Roman vorgelesen: von Terrin in niederländischer Sprache und von Kuby die deutsche Übersetzung. Vieles konnten die Zuhörer jedoch auch schon von der niederländischen Darbietung verstehen, denn so unterschiedlich sind die beiden Sprachen ja nicht. Es entwickelte sich eine spannende Diskussion sowohl über den Inhalt als auch über den Sprachenaustausch und der Aufgabe bzw. des Aufgabenverständnisses der Übersetzerin. Mancher Zuhörer war erstaunt, wie unabhängig voneinander Autor und Übersetzer/in die Arbeit verrichten können.

Elisabeth Vietzke bedankte sich beim Autor mit einem Jülichbuch in niederländischer Sprache und die Übersetzerin erhielt eine Tasse mit Jülich-Motiven. Im kleinen Kreis wurde das spannende Gespräch über das vorgestellte Buch noch weitergeführt. Dieses experimentelle Leseangebot von der Stadtbücherei und ihrem Förderverein sollte auf jeden Fall wiederholt werden. Eine ausführliche Schilderung finden Sie auch in diesem Presseartikel.

Jahreshauptversammlung und Vorstandswahl 2018

 

Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins Stadtbücherei Jülich e.V. konnten die Vorsitzende des Vereins Elisabeth Vietzke und die Leiterin der Stadtbücherei Birgit Kasberg rund 25 Teilnehmer begrüßen. Nach einem kurzen Jahresrückblick auf 2017 informierte Frau Kasberg über die geplanten Kürzungen des Büchereietats, die der Stadtrat aufgrund des maroden Haushalts der Stadt ins Auge gefasst hatte mit der Maßgabe, in den folgenden drei Jahren den Zuschussbedarf um 50% zu kürzen. Inzwischen hatte auf Antrag des Fördervereins am 11.01.18 ein "Runder Tisch" getagt, der die geforderte Maßnahme etwas relativierte. Eine weitere Zusammenkunft der Beteiligten aus Politik, Stadtverwaltung, Stadtbücherei und Förderverein ist für den 9. April 2018 geplant. Auch wurde auf die anstehenden Veränderungen der Nutzung des Kulturhauses hingewiesen. Bis zum Herbst 2018 werden die bisherigen Mitnutzer des Hauses, Museum und Archiv, in das ehemalige Realschulgebäude umziehen. Die frei werdenden Räume können und müssen dann (möglichst gewinnbringend) anderweitig genutzt werden.

Die Vorsitzende des Fördervereins Elisabeth Vietzke bat in einer Schweigeminute an das kürzlich verstorbene Gründungsmitglied Klaus Strobel zu gedenken. Anschließend berichtete sie von der neuen Aufteilung der Dezernate der Stadtverwaltung. Dadurch ergibt sich eine Veränderung der Zuständigkeit für die Stadtbücherei. Sie wird dem Dezernat IV (Schulverwaltungs- und Sportamt, Sozialamt, Amt für Familie..., Musikschule und neu Stadtbücherei) zugeschlagen, das von Dez. Doris Vogel geleitet wird. Bisher war Dez. Martin Schulz der zuständige Ansprechpartner. Nach dem Bericht über den Einsatz des Fördervereins im vergangenen Jahr und den Plänen für das Jahr 2018 konnten anschließend turnusmäßig der neue Vorstand für den Verein gewählt und zwei Kassenprüfer benannt werden. (Den neuen Vorstand mit Bild und Namen finden Sie hier.) Das genaue Ergebnis und weitere Einzelheiten der Jahreshauptversammlung können im Protokoll der Sitzung nachgelesen werden, das nach Fertigstellung hier aufgerufen werden kann. Eine ausführliche Schilderung finden Sie auch in diesem Presseartikel.

Nach einer Pause bei einem Umtrunk und der Umschichtung eines Teils der Besucher begann um 19.30 Uhr die angekündigte Autorenlesung.

Jahreshauptversammlung, Vorstandswahl und Lesung (Ankündigung)

 

Die Jahreshauptversammlung mit der turnusmäßigen Vorstandswahl des Fördervereins Stadtbücherei Jülich e.V. findet am Donnerstag, 25. Januar, in der Stadtbücherei, Kleine Rurstraße 20, statt. Beginn ist um 18.00 Uhr. Im Anschluss, um 19.30 Uhr, ist in der Stadtbücherei eine Autorenlesung geplant. Die Lesung "Monte Carlo" (Berlin Verlag 2016) halten PeterTerrin und Christiane Kuby (Übersetzerin). Die Lesung findet im Rahmen der Initiative "Die Euregio liest" statt. Sie greift die Idee der Initiative "Euregio-Schüler-Literaturpreis" auf, richtet sich aber nicht nur an Schüler, sondern auch an Jugendliche und Erwachsene. Auf ihrer Homepage stellt sich die Initiative so vor:
Freude an brandaktueller Literatur, Austausch mit Gleichgesinnten und direkter Kontakt zu den Autoren, alles über Sprach- und Landesgrenzen hinweg – das ist Die Euregio liest. Sechs Bücher zeitgenössischer Autoren werden jährlich präsentiert: zwei französischsprachige, zwei niederländische bzw. flämische und zwei deutschsprachige Romane, selbstverständlich zugänglich in jeder dieser Sprachen.

Zum Abschluss der Lesung sind die Gäste zu einer Diskussion eingeladen. Der Eintritt kostet fünf Euro; Schüler und Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt. Der Förderverein wünscht sich eine rege Teilnahme.

Nikolaus in der Stadtbücherei

Alle Jahre wieder beschert der Nikolaus (alias Ulrich Backhausen) die Kinder in der Stadtbücherei. Die gemeinsame Veranstaltung von der Jülicher Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße und der Stadtbücherei wurde vom Nikolaus an der "lebenden Krippe" im Grünen Haus eröffnet. Er begrüßte die zahlreichen von ihren Eltern begleiteten Kinder und die in diesem Jahr besonders große Bläsergruppe der Musikschule unter Leitung von Klaus Luft, die mit weihnachtlichen Klängen auf die Nikolausfeier einstimmte. Gemeinsam zogen anschließend alle in die Stadtbücherei.

Edda Koch, den meisten Kindern als Vorlesepatin bestens bekannt, brachte mit der Triangel die aufgeregte Kinderschar zur Ruhe und erzählte sehr kindgerecht und spannend die Legende des Nikolaus von Myra. Die aufmerksamen Kinder erfuhren, wie sich aus der Geschichte der Brauch des Schenkens zum Nikolaustag entwickelte. Helga Günther las ergänzend eine Geschichte zum Thema vor. Als die Bläsergruppe der Musikschule das Lied "Lasst uns froh und munter sein" spielte, sangen Kinder und Eltern kräftig mit. Auf den schönen Brauch des Schenkens wollte der Nikolaus natürlich auch in der Stadtbücherei nicht verzichten. Die Kinder freuten sich über die Schokoladennikoläuse und auch die eifrigen Musikanten gingen nicht leer aus. Der Förderverein der Stadtbücherei schenkte vor dem Heimweg noch heißen Kinderpunsch (ohne Alkohol) an Klein und Groß aus, damit alle schön aufgewärmt an Leib und Seele nach Hause gehen konnten.

Wir sammeln Unterschriften!

 

Die schwarz-rote Mehrheitskoalition im Stadtrat hat einen Antrag zu den Haushaltsberatungen formuliert, der u.a. starke finanzielle Einschnitte beim Fortbestand der Stadtbücherei Jülich vorsieht. Die Stadtbücherei soll bis Mitte 2018 ein Konzept vorlegen, nach dem der Zuschussbedarf in den nächsten drei Jahren um mindestens 50% gesenkt werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, soll sich die Stadtbücherei bei deutlich reduziertem Umfang auf Angebote für Kinder und Jugendliche konzentrieren. Liegt bis Mitte 2018 kein Konzept vor, ist der Fortbestand der Stadtbücherei gefährdet.

Der Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V. möchte verhindern, dass die jetzt schon geringen finanziellen Mittel der Stadtbücherei weiter gekürzt werden. Deshalb werben wir auf dem Weihnachtsmarkt bei den Jülicher Bürgerinnen und Bürgern für Unterschriften:

 

Wir wollen in Jülich eine Stadtbücherei für alle Generationen im Kulturhaus am Hexenturm

 

Unterschriftenlisten liegen weiterhin in der Stadtbücherei aus.

 

Herbst-Neuheiten auf dem Buchmarkt mit 

Gudrun Kaschluhn

 

Sie kam mit einem großen Koffer voller brandneuer Bücher, so bunt und vielfältig wie der Blumenstrauß, den die Vorsitzende des Förderverein Stadtbücherei ihr als Dankeschön überreichte. Die Rede ist natürlich von der Bücherexpertin Gudrun Kaschluhn, die wie jedes Jahr zur Buchmesse in der Stadtbücherei gemeinsam mit ihrem Team interessante Neuerscheinungen vorstellte. Als Gastgeber begrüßten Elisabeth Vietzke vom Förderverein und Birgit Kasberg von der Stadtbücherei ganz herzlich die Akteure und zahlreichen Gäste, die sich in der gemütlichen Bistroatmosphäre im Untergeschoss der Bücherei eingefunden hatten. Bei Wasser, Wein, Gebäck und Knabbereien konnte man entspannt den Vortragenden zuhören. Frau Kaschluhn wurde bei der Vorstellung ihres Programms unterstützt von Ria Watrin, Ruth Tavernier, Gisela Majumder und Dieter Froning. Die Zuhörer konnten sich auf den vorbereiteten Titellisten eigene Notizen machen. Während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei sind auch nachträglich noch Titellisten erhältlich. PDF-Titelliste hier

Gaby Lamersdorf klebt gerade einen Barcode ins Buch
Gaby Lamersdorf klebt gerade einen Barcode ins Buch

Alle vorgestellten Titel können in der Stadtbücherei entliehen werden, denn Frau Kaschluhn ging mit einem leeren Koffer wieder nach Hause, da sie alle 19 vorgestellten Titel der Stadtbücherei gespendet hatte. Noch am gleichen Abend konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Favoriten entleihen, denn die Büchereileiterin Birgit Kasberg und ihre Mitarbeiterin Gaby Lamersdorf hatten noch während der Vorstellung der Bücher sukzessiv Titel für Titel in das EDV-System eingegeben: ein toller Service des Büchereiteams. Gedankt wurde es ihnen von mehreren Besucherinnen, die sich noch am gleichen Abend eine Jahreskarte kauften. Mit großer Bestürzung hatten die Besucher die Information der Vorsitzenden des Fördervereins Elisabeth Vietzke vernommen, dass der Jülicher Stadtrat plant, den Zuschussbedarf für die Stadtbücherei drastisch zu kürzen. Bei einer Reduzierung auf eine reine Kinder- und Jugendbücherei, wie geplant, würden so erfolgreiche Veranstaltungen wie an diesem Abend wohl nicht mehr möglich sein.

Von links n. rechts: Ruth Tavernier, Gisela Majumder, Gudrun Kaschluhn, Ria Watrin, Birgit Kasberg, Elisabeth Vietzke, Dieter Froning
Von links n. rechts: Ruth Tavernier, Gisela Majumder, Gudrun Kaschluhn, Ria Watrin, Birgit Kasberg, Elisabeth Vietzke, Dieter Froning

Herbst-Neuheiten auf dem Buchmarkt

 

17. Oktober, 19.00 Uhr

in der Stadtbücherei

 

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse (11. bis 15. Oktober) stellt die Buchexpertin Gudrun Kaschluhn zusammen mit ihrem Team neue Lieblingsbücher des aktuellen Buchmarktes vor. Da die Bandbreite der vorgestellten Titel groß ist, werden sicherlich viele Benutzer anregende Tipps für ihre eigene Lektüre erhalten. Die vorbereitete Titelliste der Stadtbücherei erleichtert knappe Notizen. Der Förderverein Stadtbücherei Jülich, der zu diesem Abend einlädt, freut sich darauf, möglichst viele Besucher begrüßen zu können. Eintrittskarten zu 5 € sind ab sofort in der Stadtbücherei erhältlich.

Buchpreis für

Robert Menasse

 

Der österreichische Autor Robert Menasse erhält den Deutschen Buchpreis für seinen Roman „Die Hauptstadt“.

Ein Buch voller Ironie: Gleich auf der ersten Seite jagt Robert Menasse ein Schwein durch die Straßen von Brüssel. In diesem virtuosen Tempo geht es im Roman „Die Hauptstadt“ weiter.

... Robert Menasse hat etwas geschafft, was bisher kaum jemand für möglich gehalten hat: Er hat aus der staubtrockenen EU-Bürokratie einen sehr unterhaltsamen Gesellschaftsroman geschaffen, in den er auch noch Elemente eines Krimis eingewoben hat. Ausgerechnet in der größten Krise der Europäischen Union hat er auf Deutsch den ersten Roman über die Eurokraten geschrieben.

(weiter zum vollständigen Artikel aus den Jülicher Nachrichten).

Literaturnobelpreis geht an

Kazuo Ishiguro

 

Die Wahl des britischen Autors mit japanischen Wurzeln findet große Zustimmung.

Kazuo wer? Kazuo Ishiguro heißt der Mann, der sich seit gestern Literaturnobelpreisträger nennen darf. Mit der Entscheidung hat das Nobelpreis-Komitee erneut der Versuchung widerstanden, einen populären Schriftsteller auszuzeichnen.

Mit den Gefühlen fängt alles an. Ob er dann einen historischen Roman aufs Papier bringe, Science Fiction oder moderne Erzählungen, sagte Kazuo Ishiguro einmal, entwickele sich am Schluss. Der britische Autor mit japanischen Wurzeln sprengt Grenzen. Er kann experimentell sein, aber auch konservativ. Modern und traditionell. Ishiguro ist ein Brückenbauer – und genau das machte ihn wohl auch für die Jury des Literaturnobelpreises zur idealen Wahl im Jahr eins nach Bob Dylan. Kazuo Ishiguro bekommt den Literaturnobelpreis 2017.
Er schreibe Romane mit „starker emotionaler Kraft“, lobt Jury-Chefin Sara Danius. Sie könnten beginnen wie ein Jane-Austen-Roman – und enden wie Franz Kafka. Der 62-Jährige kombiniere ihre psychologische Einsicht mit seiner Erforschung der existenziellen Absurdität, sagt sie. Doch Ishiguro nur über andere Autoren zu charakterisieren, werde dem 62-Jährigen überhaupt nicht gerecht, sagt Danius. „Er hat sein ganz eigenes ästhetisches Universum entwickelt.“ Sein Stil sei zurückhaltend, unaufdringlich, sehr diskret, eher einfach und zart. Seine Themen dagegen riefen dramatische Ereignisse wach, wenn man zwischen den Zeilen lese.

(weiter zum vollständigen Artikel aus den Jülicher Nachrichten).

6. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Freundeskreise im dbv

Foto der Preisverleihung  vom Freundeskreis der Stadtbibliothek Hattingen
Foto der Preisverleihung vom Freundeskreis der Stadtbibliothek Hattingen

Elisabeth Vietzke, Edda Koch und Christa Bartel vom Vorstand des Förderverein Stadtbücherei Jülich besuchten am 6. und 7. Oktober die 6. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Freundeskreise in Frankfurt am Main. Die Tagung fand im Sitzungssaal der Generaldirektion in der Frankfurter Nationalbibliothek mit seiner spekta-kulären Aussicht auf die Skyline von Frankfurt statt. Da der Stadtbücherei Jülich auf Grund der prekären Haushaltssituation der Stadt Jülich drastisch die Mittel gekürzt werden sollen, war ein Austausch mit anderen Bibliotheks-Fördervereinen wichtig. Auf der Tagungsordnung stand auch die Preisverleihung "Freundeskreise des Jahres 2017". Nur fünf Freundeskreise hatten sich für diesen Preis beworben. Der 1. Preis ging an den Förderverein der Bibliothek Schönwalde/Glien "Buch & Co. e.V.", der 2. Preis an den "Freundeskreis Stadtbibliothek Lörrach e.V." und der 3. Preis an den "Freundeskreis Stadtbibliothek Hattingen e.V.".

Im Anschluss an die Tagung fand eine Führung durch die Nationalbibliothek statt. In das beeindruckende Gebäude zog die Deutsche Bibliothek Frankfurt 1997 ein. Zusammen mit der Deutschen Bücherei Leipzig bildet sie die Deutsche Nationalbibliothek, deren Generaldirektorin seit 1999 Dr. Elisabeth Niggemann ist, Herrin über 29,7 Millionen Medieneinheiten Gesamtbestand und 1,5 Millionen Netzpublikationen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Freundeskreise war bisher dem dbv (Deutscher Bibliotheksverband) unterstellt. Spätestens im nächsten Jahr wird die Arbeitsgemeinschaft aus dem dbv ausgegliedert und gründet sich neu als rechtsfähiger eingetragener Verein. Für die Vereinsgründung in Berlin wurde der 16.06.2018 ins Auge gefasst.

 

Großer Bücherflohmarkt

in der Stadtbücherei

 

Freitag, 06.10.       14.00 - 18.00 Uhr

Samstag, 07.10.    10.00 - 13.00 Uhr

Sonntag, 08.10.     13.00 - 17.00 Uhr

 

Mittwoch, 04.10.     15.00 - 17.30 Uhr

Annahme von Buchspenden im Lesecafé

 

Der nächste große Bücherflohmarkt in der Stadt-bücherei Jülich kündigt sich an. Wie immer wird der Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V. eine große Anzahl von Büchern und anderen Medien für Mann, Frau und die ganze Familie im Angebot haben. Sowohl aussortierte Bücher aus dem Bibliotheksbestand als auch viele gut erhaltene Geschenke warten auf ihre Käufer. Die erzielten Einnahmen stellt der Förderverein der Stadtbücherei wieder für Neuanschaffungen zur Verfügung.

10-jähriges Jubiläum des

 

Sommer- und JuniorLeseclubs

 

Große Abschlussparty

im Schulzentrum

 

Der Himmel weint, als die ersten Teilnehmer zum Abschlussfest des Sommer+JuniorLeseclubs eintrudeln. Vermutlich weil das tolle Sommerlesefest jetzt bald zu Ende ist.

 

Kurz vor 14.00 Uhr hat sich eine lange Schlange vor dem Eingang gebildet. Am Eingang werden alle teilnehmenden Kinder mit einem blauen Armband versehen. Bevor es in die Festhalle geht, lösen die Kinder ihre Gutscheine ein und versorgen sich mit Getränken und Leckereien. Allmählich füllen sich die Reihen im PZ, bis schließlich 334 Besucher untergebracht sind:

Jetzt kann die Leiterin der Stadtbücherei, Birgit Kasberg, ihre Gäste begrüßen: darunter den Vertreter des Bürgermeisters Günter Vogel und Abgeordnete der politischen Fraktionen, Lutz Baumgarten (Bündnis90/Die Grünen), Marco Emunds (SPD) und Veronika Schmitz (UWG JÜL). Natürlich werden auch der Zauberkünstler Felix Wohlfahrt, die Vertreterin der Tagespresse und alle Teilnehmer mit Eltern und Geschwisterkindern willkommen geheißen.

 

Dann kann das Zaubern beginnen!

Lesen - Wundern - Staunen lautet passend zum Anlass das Programm von Felix Wohlfahrt, mit dem er sein junges Jülicher Publikum fesselt. Er zaubert Buchstaben in ein leeres Buch und Zauberformeln in ein Zauberbuch. Mit witziger Moderation und unterschiedlichen Zaubertricks bezieht er auch immer wieder sein Publikum in die Show mit ein. Zum Schluss holt er 19 Kinder zu sich, die mit Buchstaben- und Zahlentafeln in wechselnder Formation das Wort Sommerleseclub 2017 auf die Bühne zaubern. Nach diesem spannenden Zauberprogramm werden von Günter Vogel die zwei Schulpokale verliehen. Die Schulen, die sich mit den meisten Kindern an den Leseclubs erfolgreich beteiligt haben, werden mit einem Wanderpokal geehrt. Wer dreimal den Pokal gewinnt, darf ihn behalten. Die beiden Schulen in diesem Jahr können sich besonders freuen, denn beide haben zum 3. Mal den Pokal gewonnen. Als erfolgreichste Grundschule erhält die KGS den Wanderpokal des JuniorLeseclubs mit 45 Teilnehmern, von denen 35 mit dem Zertifikat ausgezeichnet werden. Ebenfalls erfolgreich verteidigt das Gymnasium Zitadelle den Wanderpokal des SommerLeseclubs mit 65 Teilnehmern, davon 53 mit Zertifikat:

Die Tische mit den zahlreichen gesponserten Preisen für die erfolgreichen Leseteilnehmer sind noch gut bestückt. Helfer des Fördervereins achten auf gerechte Verteilung:

Das 10-jährige Jubiläum des SommerLeseclubs war ein erfolgreiches, sinnstiftendes und fröhliches Lesefest für alle Jungen und Mädchen, die daran teilgenommen haben. Es wurde von der bisher höchsten Anmeldezahl von Teilnehmern gekrönt: insgesamt 326 Kinder und Jugendliche hatten sich angemeldet, davon 179 zum JLC und 147 zum SLC. 269 Kinder erhielten ein Zertifikat.

Von der Werbung über die Organisation der Abhörer bis zu der Vorbereitung und erfolgreichen Durchführung des Abschlussfestes hat das Büchereiteam mit seiner Chefin Birgit Kasberg viel Engagement und Organisationstalent bewiesen. Unterstützt wurden sie von vielen ehrenamtlichen Helfern und natürlich auch wieder finanziell und personell vom Förderverein Stadtbücherei Jülich.

Diese Einrichtung der Stadt, die bildungspolitisch so wertvolle Arbeit nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für die ganze Familie leistet, muss der Stadt Jülich auf jeden Fall erhalten bleiben.