Rückblick 2015

 

Edda Koch erzählt den Kindern die Nikolausgeschichte
Edda Koch erzählt den Kindern die Nikolausgeschichte

Der Besuch des Nikolaus in der Stadtbücherei

hat vielen Kindern große Freude gebracht. Gemeinsam mit Eltern oder Großeltern zog die Kinderschar begleitet von einer Gruppe der Musikschule und dem prächtig gekleideten Nikolaus von der Krippe im Grünen Haus zur Stadtbücherei. Das Bläserensemble der Musikschule bildete den musikalischen Rahmen der fröhlichen Nikolausfeier und spielte bekannte Weihnachtslieder. Der Nikolaus alias Ulrich Backhausen, dem Vorsitzenden der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/ Grünstr. e.V., begrüßte seine Gäste mit so freundlichen Worten, dass auch die Kleinsten keine Scheu vor ihm hatten. Als die Vorlesepatin Edda Koch die Geschichte des Nikolaus von Myra erzählte, war es mucksmäuschenstill in der Bücherei. Beschenkt mit einem Lesestartset und einer Überraschungstüte (gestiftet von Stadtbücherei und Straßengemeinschaft) wurde die Aufmerksamkeit der Kinder belohnt. Vorstandsmitglieder des Fördervereins warteten bereits im Lesecafé mit heißem Kinderpunsch auf die Teilnehmer, von denen einige beim Bücherflohmarkt so manches Buch noch kauften. Der Förderverein hatte einen kleinen Weihnachtsbücherflohmarkt zusammengestellt, in dem auch am kommenden Samstag, dem 12.12., in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr noch gestöbert werden kann.

Der Nikolaus (Ulrich Backhausen) begrüßt die Kinder in der Stadtbücherei

Das Bläserensemble der Musikschule spielt Weihnachtslieder



Bücherflohmarkt zur Adventszeit

Der Förderverein Stadtbücherei Jülich bietet am 5. Dezember von

          10.00 bis 13.00 Uhr

im Lesecafé der Stadtbücherei einen kleinen Bücherflohmarkt an. Zur Auswahl stehen besondere Bücher, die evtl. auch als Advents- oder Weihnachtsgeschenk preiswert erstanden werden können.

 

Gleichzeitig findet an diesem Vormittag ab 10.00 Uhr die Nikolausfeier der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße e.V. statt. Die Veranstal- tung beginnt an der Lebendigen Krippe in der Kleinen Rurtsraße mit dem Singen von Adventsliedern. Anschließend gehen alle Teilnehmer in die Stadtbücherei. Dort lesen und erzählen Vorlesepaten Weihnachtsgeschich- ten und auf jedes Kind wartet eine kleine Nikolausüberraschung. Für Groß und Klein gibt es alkoholfreien Punsch. Die Veranstaltung ist kostenlos und man kann  ohne Anmeldung teilnehmen.

 

Besuch der Stadtbibliothek Bergheim und des Keramion in Frechen

am 6. November 2015

Bibliotheksleiter Werner Wieczorek empfängt in der Stadtbibliothek Bergheim seine Gäste aus Jülich
Bibliotheksleiter Werner Wieczorek empfängt in der Stadtbibliothek Bergheim seine Gäste aus Jülich

An der Fahrt nach Bergheim und Frechen beteiligten sich 11 Mitglieder des Fördervereins. In Bergheim wurde die Gruppe vom Bibliotheksleiter Werner Wieczorek, dem ehemaligen Leiter der Stadtbücherei Jülich, empfangen. Entsprechend herzlich war das Wiedersehen, traf man doch auf einen Bekannten, mit dem man sehr gute Zusammenarbeit gepflegt hatte.

 

Die Bergheimer Bibliothek liegt mitten im Herzen der Kreisstadt und erfreut sich eines guten Zuspruchs der Bevölkerung aus der Rhein-Erft-Region. Ein junges, engagiertes Team hält neben den konventionellen Bibliotheksangeboten auch eine Reihe innovativer Erneuerungen vor, wie den OPEN, den neuen Katalog der Stadtbibliothek, und die Online-Bibliothek im Rahmen der onleihe-erft. In Planung sind ein Rückgabeautomat zur Abgabe der Medien rund um die Uhr, die Erneuerung der veralteten RFID-Gates sowie die Modernisierung der EDV-Ausstattung im Kundenbereich. Einen besonderen Fokus legt die Stadtbibliothek auf die Veranstaltungsarbeit. Das Projekt Biblioversum - Entdecke deine Bibliothek spricht 2015 erstmals junge und erwachsene Leser mit einer Vielzahl von Workshops an, die Medien- und Lesekompetenz vermitteln. In Zusammenarbeit mit dem Hilfsnetzwerk Allianz für Menschen mit Demenz werden in der Bibliothek eine Reihe von Aktionen durchgeführt und unterschiedliche Medien, Informationen und Materialien zum Thema Demenz bereitgestellt.

Ein Gedankenaustausch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Förderverein Stadtbibliothek Bergheim, Herrn Reinhard Busch, war sehr gewinnbringend. Es wurden u.a. Ideen diskutiert, wie auch ältere Jugendliche stärker in das Bibliotheksgeschehen eingebunden werden können.

 

Frau Hofzumahaus verinnerlicht die Ausführungen von Werner Wieczorek

 

Der zweite Programmpunkt der Fahrt, Besuch des Keramion in Frechen, rundete die erste Exkursion des Fördervereins in erfreulicher Weise ab. Sowohl die ständige Keramikaus-stellung als auch die aktuelle Sonderausstel- lung Frechener Keramikpreis 2015 zeigten eine Reihe von sehr beeindruckenden Kunstwerken.

 

Sicherlich werden dem gelungenen Ausflug noch weitere folgen. Eine größere Teilnahme von Mitgliedern des Fördervereins wäre wünschenswert.


Fotos von Hermann Petri
Fotos von Hermann Petri


Bücherflohmarkt

Fast 700 Euro eingenommen !

 

Diesmal fand der Bücherflohmarkt während des Erntedankfestes nur an zwei Tagen statt. Trotzdem konnte der Förderverein fast 700 € einnehmen, soviel wie sonst an drei Tagen. Das Angebot war aber auch besonders reichhaltig: neben ausgesonderten Titeln der Stadtbücherei brachten viele Jülicher am Mittwoch vor dem Bücherflohmarkt zahlreiche sehr gut erhaltene Geschenke vorbei. Der Förderverein bedankte sich bei den Spendern mit einer Rose.

Über 500 Medien wurden Freitag und Sonntag verkauft. Kochbücher gab es in besonders großer Anzahl und konnten daher zum Sonderpreis erstanden werden. Wer insgesamt mehr als 5 Medien kaufte, erhielt als Bonus einen Titel umsonst. Die Einnahmen gehen ohne Abzüge an die Stadtbücherei, die in diesem Jahr besonders Unterstützung benötigt, da der städtische Haushalt 2015 noch immmer nicht genehmigt ist.

Es gab interessante Angebote für die ganze Familie
Es gab interessante Angebote für die ganze Familie
Angebot im Pavillon auf dem Hof
Angebot im Pavillon auf dem Hof
Kekse und Kaffee machen den Kauf schmackhafter
Kekse und Kaffee machen den Kauf schmackhafter
Mal sehen, ob noch genug Kleingeld vorhanden ist
Mal sehen, ob noch genug Kleingeld vorhanden ist
Hier wird genau der Preis "ausgemessen"
Hier wird genau der Preis "ausgemessen"

 

Bücherfohmarkt in der Stadtbücherei

 

Der Förderverein Stadtbücherei bleibt seiner langjährigen Tradition treu, seine Bücherfohmärkte parallel zu den Jülicher Stadtfesten anzubieten. Deshalb findet anlässlich des Erntedankfestes der Werbegemeinschaft wieder ein großer Bücherflohmarkt in der Bücherei statt:

Freitag, 2. Oktober, von 14.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag, 4. Oktober, von 13.00 bis 18.00 Uhr

Am Mittwoch, 15.00 bis 17.30 Uhr, nehmen Mitglieder des Fördervereins Bücher und andere Medien im Lesecafé der Stadtbücherei als Spende entgegen.

Foto: B. Sylvester, Jülicher Nachrichten
Foto: B. Sylvester, Jülicher Nachrichten

Neue Lieblingsbücher

von Gudrun Kaschluhn

 

Am 25. September stellt Gudrun Kaschluhn gemeinsam mit ihrem Team neue Lieblingsbücher in der Stadtbücherei vor. Die versierte "Berufsleserin", eingeladen vom Förderverein, wird wieder einen Koffer voll Neuerscheinungen mit einer breit gefächerten Lektüre mitbringen und in ihrer bekannten lockeren und charmanten Art über die ausgesuchten Titel berichten. Alle Bücherfreundinnen und -freunde sollten sich rechtzeitig Eintrittskarten in der Stadtbücherei besorgen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Förderverein der Stadtbücherei wird in der Pause Getränke anbieten. (s.a. Pressespiegel)


Wie halten Sie es mit der Kultur?

Jülichs Bürgermeisterkandidaten antworten

 

Am 13. September wird in Jülich der neue Bürgermeister gewählt. Fünf der sechs Kandidaten für das Bürgermeisteramt standen am 26. August in der Stadtbücherei Jülich Rede und Antwort. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte der Förderverein Stadtbücherei Jülich e.V., dessen Vorsitzende Elisabeth Vietzke nach Begrüßung aller Anwesenden den Ablauf des Programms bekannt gab.

Bis zur Pause hatte jeder Bürgermeisterkandidat 10 Minuten Zeit zur Vorstellung seiner Lieblingslektüre. Nach der Pause, in der bei einem Glas Wein oder Wasser Raum für persönliche Gespräche war, sollten alle Kandidaten zu folgenden zwei Fragen Stellung nehmen:

 

1. Kann Jülich zwei Kulturhäuser vertragen?

2. Welchen Schwerpunkt setzen Sie im Jülicher Kulturleben?

 

Für die Antworten standen jedem Vertreter zwei Minuten Zeit zur Verfügung. Anschließend nahmen einige Zuhörer aus dem Publikum die Gelegenheit wahr, noch spezielle Fragen zu stellen, u.a.:

Wie kann Seniorenkultur in Jülich stärker gefördert werden? Gibt es bezahlbare Lösungen für die leidige Stadthallenfrage? Sollte die Stadtbücherei als freiwillie Aufgabe der Kommune zur Pflichtaufgabe werden? Die Vorstellungen und Antworten der einzelnen Kandidaten werden nachfolgend bei jedem Einzelnen aufgeführt:

Heinz Frey

interessiert sich sehr für Geschichte und Politik. Entsprechend ist auch seine Lieblingslektüre breit gefächert. Er suchte früher in den Büchern Antworten, die ihm Eltern und Lehrer nicht geben konnten. Er las kurze Passagen aus H. Heines "Deutschland, ein Wintermärchen", Erich M. Remarques "Im Westen nichts Neues", Serge Embachers "Baustelle Demokratie: Die Bürgergesellschaft revolutioniert unser Land" und hat selber die Geschichte seines Heimatortes aufgeschrieben.

Frage 1.

Zwei Kulturhäuser sind für Jülich nicht leistbar. Es ist immer sinnvoll, Kultur zusammenzulegen. Das Kulturhaus am Hexenturm sollte neu überdacht werden. Die Realschule als Kulturunterbringung ist nur eine Notlösung.

Frage 2.

Kultur muss besser vernetzt werden. Junge Leute sollten an die Kultur herangebracht werden. Wichtig: eine Bürgerstiftung, die freiwillige Leistungen stärker einbindet.


Axel Fuchs

ist ein leidenschaftlicher Kommissar-Maigret-Fan. Er hat alle Kriminalromane von Georges Simenon gelesen (und das sind nicht wenige) und er liebt diese Krimis, weil man sofort mitten im Geschehen ist. Axel Fuchs war bisher nur einmal in Paris, hat aber durch Maigret Paris lieben gelernt. Außerdem empfahl er das Skript eines Freundes aus Jülich, der über seinen Heimatort ein Buch geschrieben hat, in dem sich vielleicht etliche Jülicher wiedererkennen können.

Frage 1.

Das Kulturhaus ist zu befürworten. Die Kultur vor Ort ist vorhanden und muss auch Platz haben. Es gibt sogar noch ein drittes Kulturhaus in Jülich, nämlich den Kulturbahnhof.

Frage 2.

Jülich hat bereits eine große Kulturszene. Es macht keinen Sinn, einzelne Schwerpunkte zu benennen. Es sollte auf keinen Fall weiter gekürzt werden.


Jürgen Laufs

Sein Lieblingsbuch ist von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg". Aus diesem Buch liest er eine humorvolle Szene vor. Während Hape Kerkeling der Meinung ist, dass man den Pilgerpfad allein gehen muss, um zur inneren Ruhe zu finden, hat Herr Laufs zusammen mit seiner Frau die Erfahrung gemacht, dass man auch gemeinsam beim Pilgern intensive Gespräche führen und zur Ruhe kommen kann.

Frage 1.

Zwei Kulturhäuser sind sinnvoll. Archiv, VHS und Museum sind in der Realschule gut untergebracht. Für das Kulturhaus sollte ein gutes Konzept erarbeitet werden, damit es besser genutzt werden kann. Die Stadtbücherei sollte mehr Platz erhalten.

Frage 2.

Heimat braucht Kultur. Kultur muss gelebt werden: Brauchtum, Bürgerhallen, Stadthalle. Insbesondere für Kinder und Jugendliche aufsuchende Kultur leben: mit Schulen, Kitas, Vereinen.


Michael Lingnau

liest seit 25 Jahren in dem Buch von Nelson Mandela, in dem dessen Leitthesen  veröffentlicht wurden. "Ich bin Mandela verfallen, nachdem ich ihn 1995 in Bonn persönlich getroffen hatte", meinte Michael Lingnau. Damals war er mit einer jungen Mannschaft aus Jülich nach Bonn gereist. Es hatte ihn nachhaltig beeindruckt, wie Mandela die Versöhnung nach Südafrika gebracht hatte. Es gab eine zeitliche Überschneidung mit Mandelas Entlassung aus dem Gefängnis 1990 und dem Beginn der Deutschen Einheit.

Frage 1.

Ist eine theoretische aber keine politische Frage. Das Kulturhaus sollte weitere Räumlichkeiten erhalten. Zwei Kulturhäuser sind abzulehnen.

Frage 2.

Die Kultur in Jülich ist sehr vielfältig. Deshalb die Menschen vor Ort abholen und unterstützen. Die Brückenkopfpark GmbH sollte in eine geordnete Insolvenz geführt werden. Einen Jülicher Kultur- und Bürgerpreis ausloben.


Frank Peter Ullrich

liebte als Jugendlicher "Der Schatz im Silbersee", doch heute ist ihm der Titel von  Christoph Keese sehr wichtig "Verantwortung jetzt - Wie wir uns und anderen helfen und nebenbei unser Land in Ordnung bringen". Herr Ullrich meint, dass Verantwortung eine wesentliche Eigenschaft des Menschen sei. Deshalb sei es notwendig, Verantwortung vorzuleben. "Wer etwas gelten will, muss andere gelten lassen", sagte schon Goethe. Heute gilt es u.a., Verantwortung für Flüchtlinge zu ergreifen und sich mit bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.

Frage 1.

Ja, Jülich kann zwei Kulturhäuser vertragen. Ralschule und Kulturhaus können nebeneinander bestehen, wenn das Kulturhaus  auch spezielle Themen, wie z.B. Ausstellungen, anbietet.

Frage 2.

Denkmäler pflegen; kreatives Eigenengagement nutzen; Kultur als Wirtschaftsfaktor bringt einen Mehrwert, braucht aber auch Raum und Platz.


Lieblingsbücher unserer Bürgermeisterkandidaten

 

Die Jülicher Wähler können in diesem Jahr ihren Bürgermeister unter sechs Kandidaten auswählen: Frank-Peter Ullrich (CDU/SPD), Heinz Frey (UWG), Jürgen Laufs (Bündnis 90 / Die Grünen) und die Einzelbewerber Axel Fuchs, Sven Reichert und Michael Lingnau.

Um den Wählern die Wahlentscheidung ein wenig zu erleichtern, lädt der Vorstand des Fördervereins Stadt-bücherei zu einer Veranstaltung mit allen Bürgermeisterkandidaten unter dem Titel „Lieblingsbücher unserer Bürgermeisterkandidaten und Fragerunde zur Kultur“ ein. Erfreulicherweise haben alle sechs Bewerber ihre Teilnahme zugesagt. Der Fördervereinsvorstand ist gespannt, welches Lieblingsbuch die einzelnen Bewerber vorstellen werden und welchen Stellenwert sie der Kultur in Jülich beimessen.

 

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 26. August in der Stadtbücherei (im Kulturhaus am Hexenturm), Beginn ist 19.00 Uhr. In der Pause werden kostenlose Getränke angeboten.

 

Der Eintritt kostet 3 € im Vorverkauf und 4 € an der Abendkasse, Fördervereinsmitglieder haben freien Eintritt. Die Karten sind in der Stadtbücherei zu den bekannten Öffnungszeiten erhältlich

(Di 10.00-18.00 Uhr, Mi 15.00-18.00 Uhr, Fr 10.00-18.00 Uhr und Sa 10.00-13.00 Uhr).

(Artikel von Elisabeth Vietzke)

Gebannt verfolgen die Kinder den Film "Rico, Oskar und das Herzgebreche"
Gebannt verfolgen die Kinder den Film "Rico, Oskar und das Herzgebreche"

Große Abschlussparty bei strahlendem Sonnenschein!

 

Am Samstag, dem 22. August, war es so weit. Die große Abschlussparty für die zahlreichen Teilnehmer des Sommer- und Juniorleseclubs fand bei strahlendem Sonnenschein im und um den Kulturbahnhof herum statt. Noch nie hatten in der 9-jährigen Geschichte des Leseclubs so viele Kinder teilgenommen: nämlich 308, von denen sich 225 das Zertifikat erlesen hatten. Insgesamt lasen die eifrigen Lesekids 1.284 Bücher, und das während der Sommerferien bei oft herrlichem Sommerwetter. Dieser Leseeifer überraschte sowohl das Büchereiteam als auch alle freiwilligen Helfer vom Förderverein Stadtbücherei Jülich und der Vorlesepaten. Zu manchen Abhörzeiten wurden die Zuhörer fast überrollt vom Ansturm der Kinder. So musste das Team der Stadtbücherei mit Unterstützung durch den Förderverein die schwierige logistische Aufgabe lösen, für die 225 Gewinnerkinder eine große Party zu organisieren. Alle Kinder erhielten als Anerkennung für die erfolgreiche Teilnahme eine Kinokarte für den Film "Rico, Oskar und das Herzgebreche", Gutscheine für Leckereien und Getränke und ein kleines Geschenk. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde der Film gleich zweimal gezeigt. Bei der Verteilung der Zertifikate lief nicht alles rund (hier und da fehlten ein Logbuch oder ein Zertifikat), aber letztendlich konnten die freundlichen Schirmherren der Veranstaltung, Frau Otti Boos, die neue Präsidentin des Lions Clubs Jülich, für den JLC und Herr Kamberg von den Stadtwerken für den SLC allen Kindern zu ihrem Erfolg gratulieren und die Wanderpokale an die Siegerschulen überreichen. Den Pokal für den SLC erhielt in diesem Jahr das Gymnasium Zitadelle und der erstmals verliehene Pokal für den JLC erhielt die Katholische Grundschule.

Dank des großen Einsatzes des Büchereiteams, der engagierten Fördervereinsmitglieder und der Sponsoren, die den Kauf von Büchern, Geschenken und Ausrichtung des Festes finanziell ermöglichten, konnten die fleißigen Jülicher Lesekids ein fröhliches Abchlussfest feiern.

 

Abschlussparty

am 22. August im Kulturbahnhof

Alle Kinder, die erfolgreich am SLC und JLC teilgenommen haben, sind am 22. August eingeladen zu der großen Abschiedsparty im Kulturbahnhof. Die erfolgreiche Teilnahme setzt voraus, dass mindestens 3 Stempel im Logbuch vorhanden sind. Das wird belohnt mit einem Zertifikat, das auch in der Schule vorgelegt werden kann und berechtigt zur Teilnahme an der großen Preisverleihung. Die ausgegebenen Gutscheine können in Getränke und Snacks eingetauscht werden. Als besonderes Highlight wird der Film "Rico, Oskar und das Herzgebreche" gezeigt. Der Film wurde nach den Büchern von Andreas Steinhöfel gedreht, die von den Abenteuern und der Freundschaft der Berliner Jungs Rico und Oskar erzählen. Die Laufzeit beträgt 95 Minuten. Einigen Teilnehmern sind die Abenteuer schon bekannt, denn die Bücher lagen auch auf dem Büchertisch des SLC. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl der Kinder am SLC und JLC wird der Film in diesem Jahr zweimal gezeigt. Der erste Vorführungstermin ist um 13.00 Uhr , der zweite um 16.00 Uhr. Also achtgeben, welche Zeit auf der Eintrittskarte vermerkt ist. Um 15.00 Uhr wird dann die Begrüßung für alle Teilnehmer stattfinden, die verbunden ist mit der Verteilung von Preisen. Die diesjährigen Träger der Schirmherrschaft sind Frau Otto Boos, die neue Präsidentin des Lionclubs, und Herr Kamberg von den Stadtwerken, die auch die Ausgabe der Zertifikate vornehmen werden.

Viele Helferinnen und Helfer vom Förderverein und natürlich das Team der Stadtbücherei werden bei dem Fest anwesend sein.

Wir wünschen allen Kindern ein gelungenes und fröhliches Fest!

 

Achtung!

 

SommerLeseClub (SLC) und JuniorLeseClub (JLC) beginnen bald!

 

Was bedeuten SLC und JLC? Das sind Leseclubs für Schüler, an denen während der Sommerferien alle Schülerinnen und Schüler aus Jülich und Umgebung von der 1. bis 10. Klasse teilnehmen können. Lese Bücher und erzähle davon! Für jedes gelesene Buch erhältst Du einen Stempel im Leselogbuch, für besonders dicke Bücher sogar zwei. Ab drei Stempeln im Logbuch hast Du es geschafft. Dann bekommst Du eine Urkunde und kannst an der Abschlussparty im Kulturbahnhof teilnehmen.

Hier noch einige wichtige Hinweise:

  • Anmeldebeginn: Dienstag, 23. Juni, 10.00 -18.00 Uhr in der Stadtbücherei
  • Beginn der Buchausleihe: Freitag, 26. Juni, 10.00 - 18.00 Uhr
  • Späteste Abgabe der Logbücher: Samstag, 15. August
  • Abschlussfest: Samstag, 22. August im Kulturbahnhof, Beginn: 14.00 Uhr
  • Abfragezeiten: Dienstag: 10.00 - 13.00 Uhr, Freitag: 14.00 -18.00 Uhr, Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr. 

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen:

  • Jugendliche ab der Klasse 9 können sich als "Abfrager" einbringen. Nach dreimaligem Abfragen erhalten sie 3 Stempel, die ebenfalls mit einem Zertfikat belohnt werden.
  • Die Ausleihfrist beträgt 4 Wochen
  • Pro Ausleihe sind nur 2 Bücher aus dem SLC/JLC-Fond möglich
  • Vormerkungen sind ausgeschlossen
  • Für besonders dicke Bücher gibt es zwei Stempel in das Logbuch.

 

Noch weitere Fragen?

Dann wendet Euch bitte an das Team der Stadtbücherei. Als Abfrager sind wieder viele engagierte Mitglieder des Fördervereins der Stadtbücherei und Lesepaten mit dabei. Einen Zwischenbericht der Veranstaltung könnt Ihr auf dieser Seite der Homepage demnächst lesen.

 

Und nun viel Spaß!

 

Großer Bücherflohmarkt

 

Der dreitägige Bücherflohmarkt während des Stadtfestes war wieder gut frequentiert. Insgesamt wurden 395 Bücher verkauft. Die Einnahmen von 766,- € werden für den Kauf von Büchern für den SommerLeseClub und JuniorLeseClub verwendet.

Bild links: Vorstandsmitglied Edda Koch misst gerade den Preis für die gekauften Bücher aus.

Bilder unten:

Hier wird noch eifrig die passende Lektüre gesucht.


Großer Bücherflohmarkt

während des Stadtfestes

 

Es ist schon Tradition geworden, dass der Förderverein Stadtbücherei Jülich im Rahmen des Stadtfestes einen mehrtätigen Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei ausrichtet. Bücher aus allen Bereichen können zu niedrigen Preisen erworben werden. Auch viele andere Medien, wie z.B. Zeitschriftenjahrgänge, CD´s oder Spiele gehören zum großen Angebot.

Wer zu Hause gut erhaltene Bücher besitzt, die er für einen guten Zweck spenden möchte, kann sie am Mittwoch, den 3.6., zwischen 15.00 Und 17.30 Uhr in der Stadtbücherei im Lesecafé abgeben. Den Erlös der Einnahmen spendet der Förderverein für den Kauf von Büchern für den SommerLeseClub..

Buchpaten für den SommerLeseClub gesucht!

 

Zu Beginn der Sommerferien starten in der Stadtbücherei auch dieses Jahr wieder der SommerLeseClub (SLC) und der JuniorLeseClub (JLC). Bis dahin ist zwar noch ein wenig Zeit, aber die Vorbereitungen beginnen schon jetzt. Das zusätzliche Buchangebot für den SLC und JLC kann nicht vom laufenden Buchetat der Stadtbücherei gekauft werden, da einerseits der Haushalt der Stadt noch nicht genehmigt ist und andererseits der Etat für zusätzliche Projekte nicht ausreicht. Deshalb hat sich seit Jahren der gute Brauch durchgesetzt, dass ein Teil der Titel für die Ferienleseaktion von Jülicher Bürgern gespendet wird. In der Buchhandlung Fischer (Kölnstraße) sind die Bücher für den SLC und JLC gesondert ausgestellt und warten auf ihre Spender. Auf Wunsch stellt der Förderverein auch Spendenbescheinigungen aus. Es wäre schön, wenn die beliebte und seit Jahren erfolgreiche Leseförderung für die Jülicher Kinder große Unterstützung findet. Weitere Informationen zum SLC und JLC finden Sie in den Berichten von 2014: hier

Der Förderverein Stadtbücherei Jülich

lädt ein zur

 

Jahreshauptversammlung

am 7. März um 14.00 Uhr

 

in den Räumen der Stadtbücherei.

 

Im Anschluss an die Mitgliederver-sammlung bietet die Stadtbücherei in Kooperation mit der Gleichstellungs-stelle der Stadt Jülich zum Welt- frauentag eine Märchenlesung mit der Sängerin, Musikerin und Erzählerin Jessica Burri an.

 

Märchen von starken Frauen

heißt das Programm, in dem die gebürtige Amerikanerin Märchenhaftes aus Litauen, China und aus dem indianischen Kulturkreis vorstellt und damit dokumentiert, dass Märchen nicht nur für Kinder interessant sind, sondern auch Erwachsenen einiges zu sagen haben. Es lohnt sich also besonders für Mitglieder des Fördervereins, sich Samstag, den 7. März, gleich für zwei Veranstaltungen frei zu halten. Die Veranstaltung "Märchen für starke Frauen" beginnt um 16.00 Uhr.

Vorsichtshalber Eintrittskarten vorbestellen!


Jülicher Bücherbörse

in der Zitadelle

 22. Februar, 11.00 bis 13.00 Uhr

 

Wie alle Jahre am Sonntag nach Aschermittwoch findet die Jülicher Bücherbörse des Geschichts-vereins in der Zitadelle statt. Der Förderverein Stadtbücherei Jülich beteiligt sich mit ausgewählten historischen und literarischen Werken und Kunst-bänden und hofft, dass der eine oder andere Sammler sein "Schätzchen" finden wird. Der Erlös kommt wie immer der Stadtbücherei zugute.


 Bertha von Suttner

 

Textgestaltung: Margret Hanuschkin

Musikbegleitung: Il flauto dolce

 

20. Februar 2015, 19.00 Uhr

in der Stadtbücherei

Eintritt: 5 €

Schüler und Studenten haben freien Eintritt

 

Eine literarische und musikalische Reise durch das Leben von Bertha von Suttner. Sie war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin, die 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Im Herbst 1889, mit 46 Jahren, veröffentlichte sie den pazifistischen Roman "Die Waffen nieder!". Das Buch wurde in 12 Sprachen übersetzt und war ihr bekanntestes Werk.

In der Pause lädt der Förderverein Stadtbücherei Jülich zu einem Umtrunk ein.

 

Zur Matinée am Sonntag konnten die Büchereileiterin Mirka Reef und die Vorsitzende des Förderverein Stadt-bücherei Jülich Elisabeth Vietzke als Veranstalterin eine große Besucherschar in der Stadtbücherei willkommen heißen. Guido von Büren, der Vorsitzende des Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und Mitveranstalter, gab eine fundierte Einführung in die Entstehungsgeschichte des 1. Weltkrieges. Das anschauliche Kartenmaterial gab die deutliche Konstellation von Verbündeten und Gegnern wieder. Sicherheitsinteressen, nationales Prestigedenken sowie ökonomische Interessenlagen trafen in dieser Mächtekonstellation verschärft aufeinander, und die herrschenden Regierungen waren einer risikoreichen Politik nicht abgeneigt. So war das Attentat von Sarajevo am 28. Juli 1914 (die Ermordung des Thronfolgers von Österreich-Ungarn, Erzherzog Franz-Ferdinand und seine Gemahlin) nur ein willkommener Anlass für den Ausbruch des Krieges. Von Büren wies darauf hin, dass Kriegsberichte von der Westfront dominieren und somit ein authentischer Bericht eines Kriegsgefangenen von der Ostfront eher seltener nachzulesen sei. Wohl auch deshalb wurde der Bericht von Hermann Petri über seinen Vater, der kurz nach Beginn des Krieges in russische Gefangenschaft geriet, mit großem Interesse des Publikums erwartet. Der Vater von Hermann Petri, der kurz nach Abschluss seines Studiums der Architektur zur Wehrmacht eingezogen wurde, führte ein umfangreiches Tagebuch über seine Gefangenschaft. Hermann Petri junior benötigte 2,5 Jahre, um die handgeschriebenen 932 Seiten digital aufzuarbeiten. Der spannende Bericht über die 5 Jahre Gefangenschaft von Masuren durch ganz Russland bis nach Sibirien mit Aufenthalt in Tomsk, vorbei am Baikalsee durch die nordchinesische Mandschurei bis nach Charbarowsk, fesselte die Zuhörer. Was viele erstaunte: Zu Beginn der Gefangenschaft war auf Grund des Haager Abkommens von 1907 der Freiraum und die Versorgung der Gefangenen relativ gut. Sie erhielten auch finanziellen Unterhalt und konnten sich so zusätzliche Erleichterungen für den Alltag kaufen. Der Kontakt zum russischen Feind schien menschlich akzeptabel zu sein. Für großes Erstaunen sorgte der Bericht, dass trotz aller Widrigkeiten das Bemühen der Gefangenen nicht nachließ, Kultur und Zivilisation aufrecht zu erhalten. Der Offizier Petri lernte in der Gefangenschaft nicht nur die russische Sprache, sondern auch Italiensch, das ihm sein Vetter Leo Petri beibrachte, den er in der fernen Mandschurei traf. Es waren nicht zuletzt die menschlichen Interaktionen der Gefangenen, sowohl untereinander als auch zum russischen Feind, die beim Zuhörer auf großes Interesse stießen und so die Erfahrungen des Berichterstatters so authentisch nachvollziehen ließen. Bei vielen ist die Neugier auf mehr Informationen geweckt worden. Herr Petri wies darauf hin, dass weitere Teile des Berichtes bei ihm abgerufen werden können: siehe hier

Elisabeth Vietzke bedankt sich bei den beiden Referenten mit einem kleinen Geschenk.

 

Anschließend wird im Lesecafe noch eifrig über das Thema diskutiert.


 

Erinnerungen eines deutschen Kriegsgefangenen

Vor 100 Jahren an die Front !

 

Sonntag, 1. Februar 2015

um 11.00 Uhr in der Stadtbücherei

 

Der Förderverein Stadtbücherei Jülich lädt zu einer Sonntagsmatinée in die Stadtbücherei ein. Der Geschäftsführer des Fördervereins, Hermann Petri, hat die Erinnerungen seines Vaters an den 1. Weltkrieg aufgearbeitet. Diese Erinnerungen eines deutschen Kriegsgefangenen an der Ostfront in Rußland wird er in Wort und Bild der Öffentlichkeit präsentieren. Der Veranstaltungstermin am 1. Februar hat eine ganz besondere Bedeutung: Genau 100 Jahre zuvor, nämlich am 1. Februar 1915, stieg der Vater von Hermann Petri in Berlin in den Zug, der ihn an die Front bringen sollte. In einer Einführung wird Guido von Büren vom Jülicher Geschichtsverein die vorbereitenden Grundlagen vermitteln. Wer von Büren schon einmal gehört hat, weiß, wie fesselnd der Historiker mit seinen Erzählungen das Publikum unterhalten kann.

Der Eintritt beträgt 5 €. Karten gibt es auch im Vorverkauf in der Stadtbücherei. Für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.

Die Pickelhelme waren bei den russischen Soldaten als besonderes Souvenir beliebt. Nach Protest der Gefangenen mussten die Helme zurückgegeben werden.

 

Das Haager Abkommen besagt:

...persönliche Gegenstände einschließlich Helm...Verpflegung, Bekleidung, Dienstgrad und Nationalitätskennzeichen sowie Auszeich-

nungen darf der Kriegsgefangene behalten.

 

Offiziere dürfen nicht zu Arbeiten herangezogen, sondern müssen bevorzugt behandelt werden.


Die aktiven Helferinnen und Helfer des SLC und JLC treffen sich am Freitag, den 6. Februar, um 19.00 Uhr im Restaurant Rossini in der Bongardstraße. Bei diesem Nachtreffen werden in gemütlicher Runde und bei italienischem Essen Erfahrungen ausgetauscht.